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Boykott gegen Mbappé in China wächst nach Mao-Aussagen

Trotz einer Entschuldigung des Real-Madrid-Stürmers haben chinesische Sponsoren die Zusammenarbeit beendet, sein Trikot wurde aus dem Verkauf genommen und seine Social-Media-Profile sind gesperrt.

FootVal-Redaktion

Kylian Mbappé sieht sich in China einem wachsenden Boykott ausgesetzt, nachdem er den früheren chinesischen Staats- und Parteichef Mao Zedong als Diktator bezeichnet hatte. Eine anschließende Entschuldigung hat die Reaktionen laut RMC Sport und Der Spiegel nicht gestoppt.

Chinesische Sponsoren haben ihre Verträge mit dem Stürmer von Real Madrid aufgekündigt, sein Name wurde auf Online-Plattformen gelöscht, Trikots sind nicht mehr erhältlich, und staatliche Sender haben seine TV-Präsenz reduziert, berichtet Der Spiegel.

Die Affäre hat auch Frankreichs Innenpolitik erreicht. Marine Tondelier, Bundesvorsitzende der Grünen, verteidigte Mbappé als Kapitän der Équipe de France öffentlich, während sich Abgeordnete der Linkspartei La France Insoumise bedeckt hielten.

Sportlich läuft es für den 27-Jährigen indes glänzend: In dieser Saison erzielte er in zehn Pflichtspielen für Real Madrid elf Tore. Ob der kommerzielle Schaden in China dauerhafter Natur ist, bleibt abzuwarten.

Quellen

Dieser Artikel beruht auf Berichten von:

  • Der Spiegel — Kylian Mbappé: Real-Star muss nach Mao-Witz in China einlenken
  • RMC Sport — Polémique Mbappé en Chine: nom effacé, maillot introuvable, réseaux sociaux bloqués… Comment le boycott contre la star du Real Madrid se met en marche
  • Foot Mercato — Marine Tondelier défend Kylian Mbappé face à la Chine

Von der FootVal-Redaktion aus den unten genannten Berichten und mit Zahlen aus der eigenen FootVal-Datenbank erstellt. Einen Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns. · Wie wir berichten